Hochzeitsfotograf in Leipzig

Hochzeitsreportage in Leipzig. Konsumzentrale, Neues Rathaus, Karl-Heine-Straße und alte Baumwollspinnerei.

Sonntag, 31. Juli 2016, gegen vier Uhr morgens – der DJ spielt noch einen, maximal zwei Songs, letzte Runde. Ich werde mit irgendeinem Musikwunsch zum DJ geschickt, doch der hat das Lied leider nicht dabei. Also kann ich mir spontan was Eigenes wünschen…die letzten 17 Stunden waren für mich wohl die intensivsten als Hochzeitsfotograf, aus einem bestimmten Grund auch die vielleicht außergewöhnlichsten, außerdem schließt sich nach drei Jahren ein Kreis für mich. Ich bin kein Boygroup-Fan, aber allein wegen des Titels fällt mir nur „Never Forget“ von Take That ein. Tanzfläche. Die Bläser und der Kinderchor setzten ein („We’ve come so far and we’ve reached so high…“). Ich habe einen Arm um meine Frau, sehe einige sehr glückliche Menschen tanzen uns singe den Refrain mit. Gänsehautmoment. Ich bin es ja gewohnt Menschen zu beobachten, zu warten und dann im hoffentlich richtigen Augenblick auf den Auslöser zu drücken. Das musste ich in dem Fall zwar nicht mehr, aber es war eine ganz besondere Situation die Leute dabei zu beobachten, wie sie nach einem langen Tag, voller besonderer, einmaliger und witziger Momente zum Ende noch jede Minute genießen und „mitnehmen“ wollten. Das ist die schöne Seite an all den Dingen, die man nicht kaufen oder wiederholen kann.

Für mich sind an diesem Tag 6 Jahre Hochzeitsfotografie zusammengeflossen. Es ist alles zusammengekommen, was ich in den Jahren bis dahin erlebt oder mir gewünscht hab. Das sind die positiven aber auch negativen Dinge die einen als Hochzeitsfotograf begleiten: Ich finde es schön frühere Brautpaare auf einer anderen Hochzeit als Gäste wiederzusehen – oder ehemalige Gäste bei ihrer eigenen Hochzeit zu begleiten. Man merkt beim zweiten Treffen immer, wie nah man sich bei so einer Hochzeit persönlich eigentlich kommt.

Bis zu diesem Tag habe ich außerdem noch nie nach dem Fotografieren mitgefeiert. Dazu war meine Frau einen großen Tag des Tages dabei. Endlich musste ich ihr von all den Außergewöhnlichen Dingen, die an so einem Tag nicht mehr erzählen.

Naja, und dann kommen noch die negativen Dinge wie Selbstzweifel, unmögliche Lichtsituationen in Räumen, die Angst vor Autopannen und davor an so einem wichtigen Tag krank zu sein.

Das alles hat an diesem Tag eine mehr oder weniger große Rolle gespielt. Dazu muss ich aber einen kleinen Zeitsprung machen.

September 2013: ich fotografiere eine, für mich ganz besonders emotionale, Hochzeit. Zwischendurch lerne ich einen Gast kennen, den ich irgendwie nicht so richtig einschätzen kann, und plaudere kurz mit ihm über Kameras. Er hat eine Retro-Kamera bei sich die mir gefällt – aber keine Vollformat-Spiegelreflex, deshalb (damals) Spielzeug für mich. Dass die Begegnung mit Mark meine ganze Herangehensweise an das Fotografieren ändern würde, wusste ich da noch nicht. Kurz bevor ich gehe, bittet er mich ein kleines Gruppenfoto mit seiner Kamera zu fotografieren. Ich versuche schnell mit der Kamera zurechtzukommen. Aha, eine Fuji. Liegt verdammt gut in der Hand, nur der Sucher schreckt mich ab. Das Gefühl die Kamera in der Hand zu halten vergesse ich aber nicht mehr. Danach verabschiede ich mich vom Brautpaar und packe meine Sachen. Schon in der Tür sehe ich, dass sich die Tanzfläche ziemlich schnell füllt und Seifenblasen über der Tanzfläche schweben. Ich packe die Kameras aus und fotografieren noch eine Weile das Treiben. Danach geht es glücklich nach Hause.

3 Monate später bekomme ich eine Mail der Braut. Sie bedankt sich für die Fotos, die ich zusätzlich gemacht habe. Die Fotos würden der Familie sehr viel bedeuten. Eine ihr ganz wichtige Person, die auf diesen Bildern eine Hauptrolle spielt, ist überraschend verstorben. Meine Bilder sind die Letzten, die ihn in so ausgelassen und fröhlich zeigen, wie er war. Warum ich das hier erwähne, wird später erzählt.

Oktober 2014: Hochzeitsreportage in Marburg. Ich freue mich. Das Brautpaar kenn ich von der Hochzeit im September 2013, außerdem ist das damalige Paar auch da. Ich laufe mittlerweile mit 3 Kameras am Körper herum, zwei Nikon und eine Fuji XT-1. Es gibt Leute, die sagen, dass die Bilder der bzw. die Fotografin macht und die Kamera nur ein Werkzeug ist. Ich liebe die Dinger aber und deshalb beeinflussen sie die Art, wie ich fotografiere, doch sehr. Da ich dieses Fuji-Gefühl nicht vergessen konnte, hab ich mir selbst eine zugelegt. Im Laufe des Tages treffe ich Mark (den Fuji-Gast von 2013) wieder. Dieses Mal lerne ich auch seine Freundin Steffi, allerdings nur kurz, kennen. Da sie von unseren Fuji-Plaudereien schnell gelangweilt ist, verabschiedete sie sich schnell mit der Bemerkung, dass dieses Hobby doch recht teuer sei. Diese offene, ehrliche Art hat mich irgendwie an meine Frau erinnert. Ich mochte sie. Bei ihm wusste ich aber immer noch nicht was eigentlich Witz und was Ernst ist.

August 2015. Ich bin in Wiesbaden und habe gerade meine x-tes Fuji Objektiv gekauft, als Mark anruft. Steffi und er würden 2016 heiraten und ich es wäre schön, wenn ich dabei sein könnte. Ich habe einem anderen Paar aber einige Tage zuvor gesagt, dass der Termin noch frei sei. Wenn ich das einem Paar sage, dann gilt das auch unverbindlich bis zu einem Vorgespräch, nach dem sich beide Seiten noch mal anders entscheiden können. Zwei Dinge aus diesem Gespräch waren allerdings anders als üblich. Ich wurde von ihm direkt auch als Gast eingeladen. Ich werde öfters zum Mitfeiern eingeladen, meistens aber erst am Tag der Hochzeit selbst und dann lässt sich das für mich schwer organisieren. Nach dem Gespräch habe ich mich irgendwie als Gast gefühlt und konnte dem andren Paar deshalb ohne schlechtes Gewissen absagen. In den folgenden Monaten haben wir öfters telefoniert (oft aber nur wegen neuer Fuji-Kameras und Objektive) und ich hab´ mit der Zeit bemerkt, dass er einen unverwechselbar trockenen, norddeutschen Humor hat. Das war es, was ich bei unseren vorherigen Treffen nie einordnen konnte. Ich hab am Telefon oft so lachen müssen, dass ich gar nicht zu einem vernünftigen Gespräch fähig war. Einige Sprüche haben bei uns den Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden („kontrolliertes Abbrennen“, „arbeiten mit kontrollierter Unschärfe“ etc., etc.), aber das sind eher Insider.

März 2016. Vorgespräch in Leipzig. Nachdem wir „Jungs“ schon viel miteinander zu tun hatten, bin ich bei dem Vorgespräch eher von ihr begeistert. Sie erinnert mich in vielen Dingen an meine Frau, deshalb ist sie mir auch so sympathisch. Es gibt zwar klare Vorstellungen, allerdings ist der Rahmen auch nicht eng gesetzt, da alles seinen (spontanen) Lauf nehmen soll. Wir schauen uns einige Locations an und ich bin extrem begeistert.

  1. Juli 2016. Eigentlich wollte ich mittlerweile doch erst am Samstag nach Leipzig und nach der Reportage auch direkt wieder zurück. Ich bekomme Zweifel, ob sich das miteinander vereinbaren lässt. Allerdings geht´s mir an diesem Freitag gar nicht gut und ich buche schnell noch ein Hotelzimmer für meine Frau und mich. Ich nehme sie lieber mit, falls ich am nächsten Tag Hilfe brauche, wenn es mir weiter so schlecht geht. Es geht also doch schon einen Tag früher los.

Samstag, 30. Juli. Mir geht´s morgens etwas besser. Im Frühstücksraum treffen wir zum Glück den Bräutigam, so kann er meine Frau wenigstens kurz kennenlernen. Ich glaube, die beiden verstehen sich ganz gut und ich bin beruhigt. Nach dem Frühstück steh ich mit meiner Frau draußen, als sie sagt:“Da sind die beiden, wie heißen sie noch mal?“ Es ist das Brautpaar vom September 2013. Meine Frau kennt sie nur von Bildern, aber ich finde den Moment genial, als sie die beiden vor mir sieht und erkennt. Es gibt Hochzeiten, von denen erzähle ich zu Hause so viel, dass die Menschen meiner Frau gar nicht mehr fremd sind.

Danach geht´s mit dem Bräutigam und einer Handvoll Gäste mit dem Fahrrad zum Neuen Rathaus. Was für ein Start in eine Reportage! Im Rathaus selbst verzweifel ich aber kurz. Es gibt Räume, da weiß ich von vornherein, dass mir die Bilder wegen des Lichts oder der Raumaufteilung nicht wirklich gefallen werden. Jede Lampe schien in einer anderen Farbe zu leuchten, dazu noch Licht von draußen und trotzdem alles dunkel. Ich setze noch schnell die lichtstärksten Objektive auf die Kameras, aber ISO6400 bei 1/60 Sek. ist „nicht optimal“. Trotzdem Blitze ich tagsüber aus Prinzip nicht. Dann lieber weniger Aufnahmen in schwarzweiss als das schreckliche Licht der Aufsteckblitze.

Nach der Trauung geht es zu Fuß oder auf Fahrrädern in einen Park zu einem kleinen Sektempfang. Vor dem Rathaus steht eine riesige Stretchlimousine…trotzdem schauen die Gäste der anderen Hochzeiten alle auf uns und unsere Fahrräder. Die Fahrt zum Park ist herrlich. Fremde Leute lachen, winken, grüßen, klatschen und man kriegt das auf dem Fahrrad alles so wunderbar mit. Ich mag den Tag jetzt schon und bin froh ein Teil des ganzen zu sein.

Danach hole ich meine Frau im Hotel ab und wir radeln (und verfahren uns) zur alten Baumwollspinnerei. Das Wetter könnte nicht besser sein. Dort können die Gäste eine Führung machen und wir fotografieren die Portraits. Dieses Shooting werde ich nie vergessen. Wir vier verstehen und unheimlich gut, es ist alles ziemlich entspannt, spontan und witzig. So fahren wir zu viert mit den Fahrrädern durch Plagwitz. Und das allein macht unter den Umständen schon sehr viel Spaß. Zwischendurch werde ich fast eher zu einer Randfigur, aber dagegen hab´ ich überhaupt nichts. Die drei essen ein Eis und mich freut es, dass auch meine Frau so gut mit den beiden kann – es ist wie ein Ausflug mit guten Freunden durch die Stadt, bei dem man ab und zu stehen bleibt, um zu fotografieren. Mein Gefühl während des Shootings ist eher, dass es gar nicht so sehr ums Fotografieren geht, sondern einfach um eine gute Zeit. Die Orte und die Stimmung sind so perfekt, dass mich ab und zu die typischen Selbstzweifel packen. Es sind immer dieselben quälenden Fragen, die für einen kurzen Moment auftauchen: holst du aus dem, was der Tag dir an Motiven und Stimmung gibt wirklich das Beste heraus? Hast du immer die richtigen Entscheidungen getroffen, an alles gedacht und dir nichts entgehen lassen? Das ist einer der ganz wenigen negativen Aspekte, mit denen ich als Hochzeitsfotograf leben muss: hab ich an einem einmaligen Tag mit Momenten, die sich niemals wiederholen werden, falsche Entscheidungen getroffen?!

Gefeiert wird in der Konsumzentrale über den Dächern der Stadt. Ich liebe witzige Reden, und was die beiden Trauzeugen über die beiden erzählen, treibt mir vor Lachen die Tränen in die Augen. Die vielen anderen kleinen, wunderbaren Anekdoten bis zu diesem Zeitpunkt kann ich alle gar nicht erzählen, dass würde den Rahmen noch mehr sprengen (für das Gruppenfoto bin ich einige Meter auf einer auffällig wackeligen Feuerleiter auf einen anderen Bereich des Daches geklettert – als ich oben war, dachte ich, nur ein Hubschraubereinsatz der Feuerwehr kriegt mich jetzt hier wieder runter, ich hatte wirklich das Herz in der Hose). Meine Frau ist mittlerweile wieder im Hotel und ich verbringe während des Essens ein paar Minuten allein mit der Sonne auf dem Dach. Mir ist da schon klar, dass ich den Tag und die beiden nie vergessen werde. Bis dahin haben meine Frau und ich noch gar nicht entschieden, ob wir mitfeiern, aber das Brautpaar hat uns beide herzlich eingeladen – und ich wollte jetzt auch unbedingt alles von diesem Tag mitnehmen. Die Kamera hole ich noch einige Male raus, aber irgendwann gibt mir Mark auf seine Art deutlich zu verstehen, dass damit jetzt Schluss ist. Wir verbringen viel Zeit auf der Dachterrasse, hauptsächlich mit den Paaren, die ich schon kenne, aber auch mit neuen Leuten. Es leeren sich einige Gläser und irgendwann, ganz nebenbei, sagt mir der Bräutigam von 2013, dass ich quasi zur Familie gehöre. Ob es daran liegt, dass ich damals länger geblieben bin, wir uns schon so oft gesehen haben oder weil die Stimmung an diesem Tag so gut ist, weiß ich gar nicht. Mir wird am nächsten Morgen aber klar, dass es wahrscheinlich das größte Kompliment ist, das ich je bekommen habe. Es wird getanzt, gelacht, der Gin fließt in Strömen – die Party ist so, wie eine richtige Party sein sollte, mit einem Wort beschreiben lässt sich das nicht. Nach der Feier in der Konsumzentrale geht es noch in irgendeinen Club in der Karl-Heine-Straße. Ich fühle mich schon seit Stunden nicht mehr als Fotograf, sondern eher als Gast auf der Hochzeit von Freunden. Man führt die üblichen Gespräche um diese Uhrzeit, ich fühle mich wie damals als Student. Es ist schon länger wieder hell, als das Brautpaar mit dem Fahrrad voraus Richtung Hotel zurückfährt. Am Nächsten Morgen bin ich mir ganz sicher, dass es die schönste Hochzeit war, die ich als Gast erlebt hat. Als Fotograf hätte ich mir, bis auf die Verhältnisse im Rathaus, nichts Anderes gewünscht. Brautpaar, Locations, Stimmung, Wetter, Fahrräder, die lustigen Geschichten, die ich gehört und erlebt habe.

Sonntag, 31. Juli. Alle sitzen gemeinsam beim Frühstück, nachdem einige Anekdoten vom Vortag erzählt sind, verabschieden sich alle nach und nach. Wehmut kommt auf. Dass ich so etwas noch mal erlebe, meine Frau dabei ist und wir mitfeiern, glaube ich nämlich eher nicht.

Auf der Rückfahrt passiert es dann kurz hinter Leipzig. Die erste (und für die Zukunft hoffentlich einzige) Autopanne. Der Motor ist dahin, viel zu früh. Die Werkstatt bietet uns direkt einen Euro für das Auto, so können wir, laut dem Mechaniker, die Verschrottungsgebühr sparen. Normalerweise würde mich das unendlich ärgern. Aber meine Frau schaut mich an, lacht und sagt: „Das wird uns dieses Wochenende nicht kaputtmachen!“ „Hab ich auch grad gedacht!“, sag ich.

Steffi & Mark, wir sind glücklich euch getroffen und diesen Tag mit euch verbracht zu haben. Und zwar genau so, wie er war. Danke für die tolle Zeit, das Abenteuer, den Spaß! Und für die Sache mit Fuji natürlich.

Never Forget.

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Trauung: Neues Rathaus, Leipzig

Portraits: Konsumzentrale, Alte Baumwollspinnerei, Karl-Heine-Straße, Plagwitz/Leipzig

Feier/Reportage: Konsumzentrale, Leipzig – http://www.konsum-zentrale.de/

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